Uwe Pilz

Gasentwicklung und chemische Zusammensetzung von C/2007 E2 (Lovejoy)

Die Berechnungen basieren auf einer Arbeit von Walter Hübner aus dem Jahre 1965. Sein Ansatz eignet sich zur Auswertung von Kometen, die über einen langen Bahnabschnitt beobachtet wurden. Helligkeitsausbrüche werden nicht modelliert und führen zu ungenauen Resultaten. Die Berechnungen beruhen auf 13 Beobachtungen von 5 FGK-Beobachtern sowie 66 internationalen Beobachtungen zwischen Anfang März und Anfang Juni 2007.

Veränderung des Aktivitätsparameters bei Annäherung an die Sonne

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Aktivitätsparameter n bei Änderung der Sonnendistanz r
 

Der von Andreas Kammerer berechnete Aktivitätsparameter beträgt 3,2. Die Modellierung zeigt hingegen, dass n von 4,2 in Sonnenferne auf 4,8 in Sonnennähe ansteigt. Diese Änderung kennzeichnet die Dynamik der Gasproduktion, welche für verschiedene verdampfende Stoffe unterschiedlich ausfällt. Die Unterschiede in den Rechenergebnissen habe ihre Ursache in dem kurzen beobachteten Bahnabschnitt, was zu einer verringerten numerischen Genauigkeit führt.

Die Simulation ergibt weiter eine Verdampfungswärme von Lk=9,88 kcal/mol, das entspricht im Rahmen der Rechengenauigkeit derjenigen von Wasser (LH2O=9,7 kcal/mol).

Vergleich Beobachtung - Simulation

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Geozentrische Helligkeit über der Zeit (als reduziertes julianisches Datum). Beobachtungen und Simulation
 




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On 27 Jun 2007, 13:16.